#1 Welche Fälle kann man als Sicherheits-Detektiv behandeln? von xxx 24.08.2016 15:39

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Im folgenden wird erklärt, wie eure Arbeit als Sicherheitsdetektive aussehen könnte.
Nehmen wir an, ihr werdet beauftragt eine Beratung in Gebäudesicherheit durchzuführen.
Du und deine Detektivkollegen, ihr fangt mit der Beratung vor dem Haus an.

Suche nach Gaunerzinken:
Bevor ihr mit dem Klienten das Haus betretet, seht ihr euch an Mauern, Zäunen und Hauswänden nach Gaunerzeichen um und weist den Klienten darauf hin, stets auf solche Zeichen zu achten und falls diese vorhanden sein sollten, umgehend wegzuwischen.
Mehr zum Thema: Achtung Gaunerzinken

Der Weg zur Haustür:
Seht euch um, ob der Weg zur Haustür in der Nacht beleuchtet ist. Falls nicht, könnt ihr dem Klienten raten, Solarleuchten aufzustellen. Ein unbeleuchteter Weg ist für Einbrecher eine Einladung und für Hausbewohner eine Unfallgefahr.

Beleuchtung vor der Haustür:
In den meisten Fällen befindet sich vor der Haustür eine Außenbeleuchtung. Fragt den Klienten, ob diese mit einem Bewegungsmelder versehen ist, falls nicht, soll er diesen bitte nachrüsten. Lampen die bei Bewegung anschalten, kosten nur wenige Euro und tragen enorm zur Sicherheit bei.

Die Haustür:
Seht euch nun die Haustüre an. Sieht sie stabil aus und wirkt die Verrieglung sicher? Ihr könnt eurem Klienten raten, die Haustüre nachts zusätzlich von innen mit einem Keil zu sichern. Ein Teil einer Holzwäscheklammer reicht als Keil völlig aus, damit sich die Türe von außen nicht mehr öffnen lässt. Befindet sich normales Fensterglas (ohne Drahtgeflecht) in der Haustür, ratet dem Klienten, diese von innen mit einer UV-Schutz-Folie zu bekleben. Beim Einschlagen der Scheibe, wird die Folie das Glas zusammenhalten und somit enorm zur Sicherheit beitragen.

Die Räume:
Seht nach, ob in den Räumen Rauchmelder vorhanden sind. Falls nicht, ratet eurem Klienten dringend dazu, Rauchmelder zu installieren. Die kosten auch nur wenige Euros. Rauchmelder dienen zwar nicht dem Einbruchschutz, aber sie können für die Bewohner lebensrettend sein.

Die Fenster und Balkontüren:
Seht euch die Fenster an. Das Glas sollte mit einer UV-Schutzfolie gesichert sein, um ein Einschlagen zu erschweren. Um die Fenster sicherer zu machen, kann man dem Klienten empfehlen, wenigstens in der unteren Etage, zusätzlich kleine Schiebe-Riegel anzubringen. Die Riegel gibt für ein paar Euro in jedem Baumarkt und können die Stabilität eines Fensters enorm verbessern. Auch Fensterläden können mit zusätzlichen Riegeln, Haken oder Ösen gegen ein Hochschieben abgesichert werden.


Gesprächsführende Sicherheitsberatung:

Urlaubs-Bekanntgabe vermeiden:
Erklärt eurem Klienten, dass er Urlaube oder Ausflüge nicht auf sozialen Netzwerken ankündigen soll. Auch sollte er darauf verzichten, automatische E-Mail-Rückantworten zu erstellen, aus denen hervorgeht, dass er sich im Urlaub befindet. Ebenso verhält es sich mit Informationen auf Anrufbeantwortern. Solche Urlaubs-Bekanntgaben sind für Einbrecher ein gefundenes Fressen.

Hauskontrolle durchführen:
Erklärt dem Klienten, falls er in Urlaub fahren wird, sollte er jemanden beauftragen, der ab und zu nach dem Haus oder der Wohnung sieht. Der Kontrollierende sollte auf Gaunerzinken achten und die Haustüre nach Überwachungskontrollen absuchen. Überwachungskontrollen können Kunststoffplättchen oder Papierschnipsel sein, die im Türspalt stecken. Einbrecher bedienen sich dieser Methode, um zu prüfen, wie lange eine Tür nicht geöffnet wurde, bzw. ob die Bewohner länger außer Haus sind. Findet man einen solchen Schnipsel, sollte man ihn umgehend entfernen.

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